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OMC#4 -- 2008:
OMC#4-Sampler

 

OMC#3 -- 2007:
OMC#3-Sampler

 

OMC#2 -- 2006:
OMC#2-Sampler

 

OMC#1 -- 2005:
OMC#1-Sampler

 

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FOR IMMEDIATE RELEASE

gema ha(cc)en :: AStA Marburg präsentiert: Open Music Contest #3

Im Frühjahr 2007 richtet der AStA Marburg ein weiteres Mal einen viel beachteten Wettbewerb mit besonderen Teilnahmebedingungen aus: Den dritten "Open Music Contest" zur Bekanntmachung und weiteren Verbreitung der Creative Commons-Lizenzen, welche das einfache Verbreiten von kulturellen Inhalten wie z.B. Musik möglich machen und fördern.

11.01.2007

Nach der äußerst positiven Resonanz der vorangegangenen zwei Wettbewerbe
in 2005 und 2006 steht nun fest, daß dieser Wettbewerb auch dieses Jahr
fortgeführt wird. Den GewinnerInnen winkt erneut der große Auftritt und
das Erscheinen auf einem Sampler. Neben der Zusammenarbeit mit mp3.de
wird der Open Music Contest dieses Mal auch von anderen prominenten
Institutionen unterstützt. So haben der Chaos Computer Club (CCC), die
Zeitschrift LinuxUser sowie deren Portal linux-community.de, der
LinuxTag, das newthinking network sowie das preisgekrönte Blog
netzpolitik.org ihre Hilfe zugesagt.


Der Contest

Im Frühjahr 2005 richtete der Allgemeine Studierendenausschuß (AStA) der
Philipps-Universität Marburg zum ersten mal überhaupt einen "Open Music
Contest" aus. 2006 erfolgte eine Wiederauflage, die noch mehr Zulauf
erzeugen konnte. Den GewinnerInnen stellten wir einen Auftritt als
Support eines namhaften Headliners in Aussicht (im April 2005 waren dies
Die Sterne, 2006 war es Afrob); außerdem stellte die Jury aus den
Einsendungen Sampler zusammen, deren Erstauflagen jeweils innerhalb
weniger Tage vergriffen waren. Die 'befreite' Musik steht nach wie vor
online zum Herunterladen zur Verfügung.


Vom 23. Januar bis 13. Februar 2007 sind nun erneut Bands aller
Stilrichtungen aufgefordert, sich mit bis zu drei Stücken für einen
Auftritt vor mehr als 2.000 Besuchern in Marburg und dem Erscheinen auf
einem Sampler zu bewerben. Dieses Jahr bietet sich zusätzlich die
Chance, einen Auftritt in Berlin im Rahmen der vom newthinking network
organisierten Konferenz "re:publica - Leben im Netz" zu gewinnen.



Ungewöhnliche Teilnahmebedingungen

Das wirklich besondere an diesem bundesweiten Bandwettbewerb stellen die
einmaligen Teilnahmebedingungen dar: Die Musikstücke, mit denen sich die
Bands bewerben, müssen unter einer Creative Commons-Lizenz stehen. D.h.
diese Musik wird "frei" -- sie darf kopiert und verbreitet werden,
solange dabei die Urheber des Stücks genannt werden und wiederum auf die
Lizenz hingewiesen wird. Dabei können die Bands darüber entscheiden, ob
dies auch für die kommerzielle Nutzung gestattet ist, und ob die Stücke
auch in veränderter Fassung verbreitet werden dürfen oder nicht. So ist
es möglich, daß die mittlerweile nicht mehr verfügbaren Sampler
vollständig und mitsamt Artwork zum Download stehen.


Der Wettbewerb

Wir fassen die Teilnahmebedingungen und den Ablauf des dritten Open
Music Contest einmal übersichtlich zusammen:

Teilnehmen können vom 23. Januar -13. Februar 2007:

  • Bands aller Stilrichtungen.
  • die nicht Mitglied der GEMA sind (eine GEMA-Mitgliedschaft ist derzeit nicht vereinbar mit der freien Lizensierung einzelner Musikstücke).
  • mit bis zu drei eigenen Stücken.
  • die sie unter eine Creative Commons-Lizenz stellen.



Den Gewinnerbands bieten wir

  • einen Auftritt am 21. April 2006 in Marburg als Support eines namhaften Headliners (dieser steht zur Zeit noch nicht fest und wird so bald wie möglich bekannt gegeben) vor über 2.000 Besuchern.
  • einen Auftritt in Berlin im Rahmen der re:publica.
  • Erscheinen eines der eingereichten Stücke auf einem Open Music Sampler, der im Vorfeld des Konzerts produziert und verbreitet wird.


Ausführliche Informationen zur Teilnahme sind den Frequently Asked
Questions
zu entnehmen.

Warum dieser Wettbewerb?

Den Studierendenvertretungen fällt u.a. die Aufgabe zu, sich den
kulturellen Belangen von Studierenden zu widmen sowie sie darin zu
unterstützen, sich gesellschaftlich und politisch mündig zu entwickeln.
Das digitale Kommunikationszeitalter stellt auch den Umgang mit
kulturellen Gütern neu zur Diskussion. Es ist heute sehr einfach und
kostengünstig, Musik über das Internet weltweit zu verbreiten -- legal
wie illegal. Wir möchten uns mit diesem Wettbewerb an der Diskussion
beteiligen, welche Alternativen im Umgang mit Kulturgütern bestehen,
welche Vor- und Nachteile sie für alle Beteiligten haben, wo sie sich
ergänzen und ausschließen. Die Medienindustrie erprobt derzeit Wege, den
freien Informationsfluß im Internet künstlich wieder zu einzuengen. Daß
dies nicht ohne Probleme bleibt, verdeutlichte z.B. der Skandal um
Kopierschutz-CDs von Sony BMG.

Dem setzen die Creative Commons-Lizenzen bewußt ein umgekehrtes Konzept
entgegen: Das gezielte Erlauben. Wir halten dies langfristig für das
nachhaltigere Modell; daß es aufgehen kann, zeigen bereits unzählige
freie Softwareprojekte. Nicht zuletzt ist es der seit langem bewährten
Arbeitsweise der wissenschaftlichen Gemeinschaft entlehnt. Hier gehört
es nicht nur zum guten Ton, seine Arbeitsergebnisse untereinander
verfügbar zu machen -- es ist vielmehr die unverzichtbare Basis für
Fortschritt und Entwicklung.

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