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Open Music Contest -- FAQ

Um Missverständnissen und daraus geborenen Enttäuschungen vorzubeugen, beantworten wir an dieser Stelle ein paar Fragen von allgemeinem Interesse. Diese FAQ stellen quasi die Teilnahmebedingungen in verständlicher Form dar. Bitte lest Euch diese Seite aufmerksam durch, damit Ihr genau im Bilde seid, worum und wie es geht.

Fragen & Antworten

Frage: Dürfen wir uns nur mit einem Stück bewerben?
Antwort: Wenn Ihr glaubt, dass es Eure Chancen verbessert, oder Ihr den Eindruck habt, dass ein Stück Eurer Vielfältigkeit nicht gerecht wird, dürft Ihr bis zu drei Stücke zur Bewerbung einreichen, solange sie alle unter einer Creative Commons Lizenz stehen. Falls Ihr einen Platz auf dem Sampler gewinnt, wird dafür eines dieser Stücke ausgewählt.


Frage: Wir haben schon einmal an einem früheren Open Music Contest teilgenommen und wollen wieder dabei sein -- dürfen wir?
Antwort: Selbstverständlich, es gibt für Euch nur eine Einschränkung: Ihr könnt nicht noch einmal die gleichen Titel einreichen. D.h. unabhängig vom Ausgang Eurer letzten Bewerbung müßt Ihr uns Stücke angeben, die allesamt noch nicht an einem OMC teilnahmen. Dies hat v.a. zwei Gründe. Zum einen soll die Jury allen Einsendungen die gleichen Chancen einräumen, weshalb wir sie "blind" werten lassen (s. "Was macht eigentlich die Jury?"). Hier möchten wir keine Verzerrungen, falls jemand ein Stück wiedererkennt. Zum anderen möchten wir mit dem nächsten Sampler natürlich wieder viel neue Musik veröffentlichen.


Frage: Wenn wir ein Musikstück unter diese Lizenz stellen, verlieren wir dann nicht alle Rechte daran? Was wird aus all unseren anderen Stücken? Dürfen wir dann überhaupt noch CDs verkaufen?
Antwort: Die Lizenzen beziehen sich immer genau auf das jeweilige Werk und vererben sich nicht automatisch auf Eure anderen Stücke. Das Urheberrecht wird Euch auch von freigegebenen Stücken nicht genommen; Ihr gesteht nur anderen Personen damit das Recht zu, genau die frei lizenzierten Stücke zu vervielfältigen (wobei Ihr generell immer als UrheberIn genannt werden müsst). Ihr selbst könnt diese Stücke auch weiterhin auf CDs verkaufen oder anderen das Recht dazu einräumen. Schaut Euch am besten einmal auf der deutschen FAQ-Seite von Creative Commons um -- dort werden viele grundsätzliche Fragen geklärt. Zur freien Lizenzierung könnt Ihr Euch auch die sehr kurzweilige und informative Radiosendung "Freie Lizenzen für Software und künstlerische Inhalte" (30.06.2004) des Chaos Computer Clubs (CCC) herunterladen und anhören. Euch könnten auch die Vorträge von Lawrence Lessig über die Freiheit von Kultur und Christian Tan über das CC-Netlabel Dying Giraffe Recordings interessieren. Denkanstöße liefert zudem die amerikanische Songwriterin Janis Ian in ihrem schon 2002 viel Staub aufwirbelndem Artikel The Internet Debacle (deutsche Übersetzung).


Frage: Können wir Euch die Musik auch per Mail schicken?
Antwort: Auf keinen Fall! Wir akzeptieren Bewerbungen ausschließlich über das Bewerbungsformular auf dieser Homepage. Dort könnt Ihr einen Link auf die Datei(en) angeben, und wir laden sie uns dann herunter. Andernfalls könnten überfüllte Postfächer dazu führen, dass später sendende Bands nicht bis zu uns durchdringen. Unaufgefordert eingehende Dateianhänge führen deshalb zur Disqualifikation! Nebenbei bemerkt gehören Dateien eigentlich generell nicht als Anhang in eine Mail, auch wenn sich daran aus Gründen der Bequemlichkeit niemand mehr erinnern mag.


Frage: Wir haben keinen Webspace/Unser Provider lässt keine Media-Dateitypen zu/Uns ist das zu kompliziert/Unsere CDs sind doch viel schöner... Können wir Euch die Musik denn mit der (Schnecken-)Post schicken?
Antwort: Ja, das ist kein Problem. Beachtet dabei jedoch, dass Eure Sendung spätestens bis zum Bewerbungsschluss bei uns eingegangen sein muss! Das Datum des Poststempels ist dabei unerheblich (und sowieso oft nicht zu erkennen...). Außerdem dürft Ihr nicht vergessen, die Checkliste abzuarbeiten, verwendet das Online-Formular also bitte auch für den Fall, dass Ihr Eure Musik mit der Post schicken möchtet.
Falls es nur am Webspace mangelt, schaut Euch mal bei mp3.de oder archive.org um, ob deren Angebote dieses Problem nicht schnell beheben können. Beide lassen auch den Upload von Ogg-Vorbis-Dateien zu.


Frage: Unsere Musik ist so seltsam/besinnlich/undergroundig/whatsoever, dass wir beim besten Willen keine Chance sehen, auf der Party zu spielen. Macht es Sinn, sich trotzdem zu bewerben?
Antwort: Auf jeden Fall! Es geht schließlich nicht nur um die Party, sondern auch um einen Samplerbeitrag. Je vielfältiger die Einsendungen sind, desto interessanter wird der Wettbewerb für alle Teilnehmenden -- rassistische, sexistische oder nationalistische Inhalte haben dabei selbstverständlich keine Chance.


Frage: Wir sind noch ganz jung und trauen uns eigentlich nicht recht auf eine so große Bühne. Außerdem können wir erst zwei Stücke spielen. Sollen wir überhaupt teilnehmen?
Antwort: Wenn Ihr teilnehmt, geht Ihr selbstverständlich das "Risiko" ein, womöglich ein einstündiges Set in bester Spielposition zu gewinnen -- so viel Live-Material, in das Ihr auch Vertrauen habt, solltet Ihr also schon bieten können.


Frage: Was passiert eigentlich, wenn wir am Partytermin plötzlich doch nicht kommen können?
Antwort: Das passiert einfach nicht. Der Party-Termin steht schließlich bereits total fest: Freitag, der 17. Oktober 2008. Wer hier teilnimmt, möge sich diesen Tag dick im Kalender anstreichen, bei der Chefin ggf. schonmal vorsichtig nach Urlaub vorfühlen, an nichts anderes mehr denken und auch den Rest der Band instruieren, es gleichzutun. Mit den GewinnerInnen werden jedoch natürlich so oder so im Vorfeld verbindliche Absprachen zur endgültigen Terminierung und gegenseitigen Absicherung gemacht. Wir verlassen uns auf Euch!


Frage: Wir sind bei der GEMA -- ist das ein Problem?
Antwort: Leider ja. Als GEMA-Mitglied seid Ihr leider nicht mehr völlig frei, mit Eurer eigenen Musik zu machen, was Ihr wollt. Ihr habt vielleicht schon Ärger bekommen, weil Ihr Stücke zum Download anbieten wolltet und dafür keine Abgaben bezahlt habt. Relevant ist hierbei, ob ein GEMA-Mitglied ein fragliches Musikstück mitkomponiert hat bzw. den Text dazu lieferte. Die Freiheit, ein Musikstück uneingeschränkt zu verbreiten, wiederspricht der Philosophie von Verwertungsgesellschaften wie der GEMA (vgl. Satzung, Podcasting-Lizenzen und Eigenpräsentationsbedingungen (nur Streaming, keine Downloads) der GEMA).


Frage: Ihr wünscht Euch unsere Musik in bestimmten Audioformaten -- was zur Hölle sind "FLAC" und "Ogg-Vorbis"?
Antwort: Am liebsten sind und verlustfreie Formate, die vollen CD-Klang bieten, wie WAV oder FLAC -- letzteres ist eine freie WAV-Alternative, die deutlich kleinere Dateien erzeugt. Ogg-Vorbis ist ein komprimiertes Audioformat, ähnlich wie das verbreitete MP3. Diese Dateien sind noch kleiner, allerdings ist die Kompression im verlustbehaftet. Es gibt für uns allerdings viele Gründe, uns von Euch keine .mp3-, sondern eben .ogg-Dateien zu wünschen. Einmal ist da das Patentproblem: Auf den MP3-Algorithmus hat das entwickelnde Fraunhofer IIS eine Reihe von unstrittigen Ansprüchen, die in den vergangenen Jahren z.B. die Entwicklung freier MP3-Codecs behinderten. Zudem hat das MP3-Format mittlerweile ein ehrenvolles Dinosaurieralter erreicht (mehr als zehn Jahre) und ist technisch überholt. Das bedeutet auch, und hier liegt der unstrittigste Grund, dass es klanglich nicht mehr mithalten kann. Das von uns favorisierte Ogg-Vorbis-Format ist nicht nur patent-, sondern völlig frei, wird von etlichen Playern (z.B. Winamp, Amarok, RealOne) direkt unterstützt und ist in puncto Klangqualität den Konkurrenzformaten überlegen. Wir akzeptieren allerdings auch MP3-Dateien, wenn sie mit mindestens 160kbit enkodiert sind.


Frage: Wie stellen wir diese Dateien her?
Antwort: Auf die gleiche Weise wie MP3-Dateien, nur eben mit den freien Codecs. Es gibt unzählige Tools, mit denen Ihr dies komfortabel erledigen könnt. Windows-Usern raten wir zum dBPowerAmp Music Converter, oder zu dem ebenfalls frei entwickelten CD-Ripper CDex. Linuxer dürften entsprechende Tools bereits in ihrer Distribution haben (z.B. KAudioCreator aus dem Multimediazweig von KDE).
Mac-NutzerInnen können wir das freie Audiowerkzeug Audacity empfehlen, das übrigens auch für Windows und Linux zu haben ist.


Frage: Wir wohnen am Ende der Welt und müssten für unsere 37 Trommlerinnen mehrere Flugzeugladungen an Equipment transportieren. Geht doch klar mit Reisekosten und Hotelunterbringung, oder?
Antwort: Naja... Sinn des Wettbewerbs ist eigentlich nicht, die Marburger Studierendenschaft in den Bankrott zu treiben ;-) Aber wir werden selbstverständlich Eure Reisekosten übernehmen, für die Verpflegung sorgen und ggf. eine Unterbringung in Marburg anbieten, solange dies "im üblichen Rahmen" bleibt.


Frage: Unsere Musik steht bereits unter einer anderen freien Lizenz. Können wir damit auch teilnehmen?
Antwort: Jein -- das hängt von der Lizenz ab. Um am Wettbewerb teilzunehmen, muss Eure Musik in jedem Fall unter einer Creative Commons Lizenz stehen; Ihr müsst daher ggf. überprüfen, ob eine Doppellizenzierung möglich ist, sich die Lizenzen also nicht widersprechen. Wenn das geht, steht der Teilnahme nichts im Weg.


Frage: Was genau macht eigentlich die Jury? Können wir sie vielleicht besonders beeindrucken, wenn wir unsere Homepage renovieren oder Fußmassagen in Aussicht stellen?
Antwort: Wohl kaum: Alle Bewerbungen werden von den Koordinatoren des Contest entgegengenommen. Erst nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden ausschließlich die Musikstücke gesammelt zur Bewertung an die Jury weitergegeben. Die Jury erfährt dabei keine Bandnamen, Titel, Adressen o.ä.; bei zwei oder drei Titeln einer Band weiß sie allerdings, dass diese zusammengehören. Alle JurorInnen haben eine Woche Zeit, zunächst unabhängig voneinander Punkte zu vergeben: Zum einen bewerten sie jedes einzelne Stück danach, wie weit sie einer Veröffentlichung auf dem Sampler zustimmen würden. Zum anderen geben sie jeder Band einen Punktwert dafür, wie geeignet sie für den Auftritt auf der Party sei. Dabei ist die Jury angehalten, nicht nach persönlichem Geschmack zu urteilen, sondern alle Einsendungen im Rahmen der größtmöglichen Objektivität zu betrachten.
Die Punkte werden von den Koordinatoren verrechnet und in eine Rangreihe gebracht. Abschließend wird dieses Ergebnis in der Jury noch einmal zur Diskussion gestellt (dies soll vor allem dafür Sorge tragen, dass die stilistische Vielfalt erhalten bleibt, damit z.B. nicht zufällig nur Country-Songs auf dem Sampler landen).
Dieses mehrstufige Verfahren hat sich letztes Jahr bewährt. Es hat sich z.B. gezeigt, dass die Bewertungen für Sampler und Auftritt durchaus diffenziert ausfallen. Wir denken, dass es für alle Teilnehmenden die größte Fairness gewährleistet, da so auch nur das begutachtet wird, worauf es am Ende ankommt: Eure Musik.


Frage: Das ist doch alles hirnrissig, seid ihr noch ganz dicht?
Antwort: Um auch die unangenehmen Aspekter der Organisation zur Sprache zu bringen... wer sich, warum auch immer, dazu veranlasst sieht, Personen aus dem Kreise der anderen Bands, der Jury oder des Orga-Teams in unangebrachter Weise zu beleidigen, wird von uns sofort und ohne Diskussion disqualifiziert. Flame-Wars sind Zeitverschwendung.


Frage: Was ist denn mit dem Rechtsweg?
Antwort: Der ist natürlich ausgeschlossen.


Frage: Wer ist denn eigentlich der "namhafte Headliner" des Abends?
Antwort: Im April 2006 war es Afrob, 2005 waren es Die Sterne. In den letzten Jahren hatten wir zu unseren Erstiparties u.a. schon Mia, The Flames, Blackmail, Virginia Jetzt! oder die Sportfreunde Stiller auf der Bühne.


Noch Fragen?

Falls Euch nach der Lektüre der dieser FAQ nun doch noch nicht alles klar sein sollte (Wo ist Marburg überhaupt? Was macht denn ein AStA?) oder Ihr generell Anmerkungen loswerden möchtet, schreibt uns. Wir werden eingesandte Fragen und ihre Antworten ggf. hier aufnehmen. Tragt Euch bitte auf unseren Newsverteiler ein, um keine relevanten Aktualisierungen zu versäumen.

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